WIR LEBEN INNOVATION UND LEIDENSCHAFT – SEIT 125 JAHREN.

Unsere Tradition glänzt wie Gold: Frischknecht Juwelier besteht seit über 125 Jahren. Unser Unternehmen ist das älteste Uhren- und Schmuckgeschäft in St.Gallen, das stets in Familienhand geblieben ist. Erleben Sie die Jubiläumsgeschichte und tauchen Sie in spannende Momente des vergangenen Jahrhunderts ein.

Hier können Sie die ganze Geschichte herunterladen.

Teil 8: 2000 – 2019

Die umtriebige Grossmutter Elsa Frischknecht hat es nicht mehr erlebt. Sie starb im Herbst 2005 im hohen Alter von 99 Jahren. Doch sie hätte ihre grösste Freude gehabt, dass Enkelin Katharina Frischknecht das Familienunternehmen in die Zukunft führte. Ab 1999 hatte sie die Geschäfte zusammen mit ihrer Schwester Eveline verantwortet. Seit 2006 ist sie die alleinige Geschäftsführerin.

Damit ist die Linie von Unternehmensgründer Ferdinand Frischknecht über Ernst und Werner zu Katharina vorerst komplett. 125 Jahre Frischknecht – das heisst vier Generationen, von denen jede dem Geschäft ein eigenes Gepräge verliehen hat. Und doch zieht sich über diese mehr als zwölf Jahrzehnte die gemeinsame Leidenschaft für edle Metalle und edle Steine – und für das gediegene Anzeigen der Zeit. Ringe, Ketten, Uhren: Dazu braucht es den Fachmann und die Fachfrau, dazu braucht es meisterliches Handwerk, das sich mit Geschäftssinn verbindet und mit liebevollem Dienst an Kundinnen und Kunden.

Das heutige Frischknecht-Team vereint seinerseits unterschiedliche Generationen: Mitarbeitende, die seit Jahrzehnten beherzt und engagiert für das Unternehmen wirken, ziehen junge Kolleginnen und Kollegen nach. Frischknecht bildet aus Tradition und Verantwortungsbewusstsein auch immer wieder Goldschmiede und Detailhandelsfachleute aus. Das äusserlich und innerlich Edle hat Bestand – über Generationen und Jahrhunderte hinweg.

Werner und Annemarie Frischknecht, die Eltern von Katharina, begleiten mit herzlichem Interesse, was in Familie und Geschäft läuft. Auch die Liebe zu den Pferden ist geblieben und bestimmt die Freizeit der Generationen. Katharina Frischknecht Stettler und ihr Ehemann Bruno Stettler haben zwei Söhne, Florian und Valentin. Die Zeit wird der fünften Generation den Weg weisen.

Teil 7: 1970 bis 1999

Primarschule, Sekundarschule – und dann? Natürlich war im eigenen Geschäft Platz für die vierte Unternehmergeneration. Katharina, die zweitgeborene Tochter von Werner und Annemarie Frischknecht, begann 1979 ihre Ausbildung zur Uhrmacherin. Später würde sie sich, wie einst ihr Vater, in Kalifornien am «Gemological Institute of America» in der Edelsteinkunde, der Gemmologie, weiterbilden.

1980, einige Monate nach Katharinas Einstieg ins Berufsleben, starb ihr Grossvater Ernst. Witwe Elsa Frischknecht trauerte zutiefst – und blühte danach noch einmal auf. Sie unternahm ausgedehnte Reisen nach Übersee, fuhr mit ihren zehn Enkelkindern in die Ferien und spielte bis zum 85. Lebensjahr Tennis – um sich danach auf Billard zu verlegen.

Auch Eveline, die drittgeborene Tochter von Werner und Annemarie Frischknecht, trat ins elterliche Geschäft ein und wurde Goldschmiedin. An einem Wettbewerb des Diamantenhändlers De Beers wurde ein Collier von Frischknecht prämiert, das Eveline mitkonzipiert hatte.

Kurz vor der Jahrtausendwende bahnte sich der dritte Wechsel im Unternehmen Frischknecht an: 1999 übertrug Werner Frischknecht die Geschäfte an die vierte Generation. Einige Jahre zuvor hatte er den Tiger losgelassen: Frischknecht hatte eine komplette Schmuckkollektion mit Tigermotiven lanciert und damit den «Walter Zoo» in Gossau unterstützt, damit dieser einen Tiger anschaffen konnte.